Refraktive Chirurgie-Praxen leben von Screening und Ergebnissen
Refraktive Chirurgie ist eine Praxis in zwei: vorne ein Hochdurchsatz-Screening-Betrieb, hinten ein präzisionschirurgischer Betrieb und eine Praxis für refraktive Ergebnisse, die jedem neuen Interessenten zeigen muss, dass es den bisherigen Patienten gut ergangen ist. Generische Augenheilkunde-Software bewältigt vielleicht einen dieser drei Bereiche; die Praxis landet bei drei Datenbanken, drei Arbeitsabläufen und Ergebnisdaten, die in Screenshots gefangen sind.
Screening-Kriterien als Checkliste, der niemand gehört
Eignungskriterien — Hornhautdicke, Hornhauttopographie, trockenes Auge, refraktive Stabilität — werden Besuch für Besuch bewertet, aber selten als strukturierte Screening-Akte zusammengeführt.
Chirurgische Parameter im Laser, nicht in der Akte
Behandlungsdaten sitzen in der excimer- oder SMILE-Plattform. Sie für die postoperative Überprüfung oder Ergebnisanalyse in die Akte zu holen, bedeutet manuelle Eingabe oder gar keine Eingabe.
Ergebnisse, die das Marketing-Team braucht
Refraktive Praxen leben und sterben mit referenzierbaren Ergebnissen. Ohne abfragbare refraktive Ergebnisdaten ist jede „Erfolgsquote“-Aussage Spekulation.